Seeigel, Stomechinus perlatus (DESMAREST, 1827)

Seeigel, Stomechinus perlatus (DESMAREST, 1827)

CHF 120.00
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Seeigel, Stomechinus perlatus (DESMAREST, 1827)

Seeigel, Stomechinus perlatus (DESMAREST, 1827)

CHF 120.00

Seeigel, Stomechinus perlatus (DESMAREST, 1827)

Art.-Nr. GC-0018

Formation: Günsberg-Formation, Bifurcatus-Zone

Zeitalter: Malm, mittleres Oxfordium

Alter: Ca. 157-163 Millionen Jahre

Beschrieb: Top erhalten und aufwändig präpariert 

Durchmesser Seeigel: 51 mm

Fundort: Reuchenette, Kt. Bern, Schweiz

Fundjahr: 1987 (Der Fossiliensucher ist leider verstorben, er hatte eine der besten Reuchenette-Sammlungen der Schweiz)

Stomechinus perlatus (erstbeschrieben von Louis Marie Auguste Desmarest im Jahr 1827) ist eine klassische und bei Fossiliensammlern sehr bekannte Fossilart von fossilen Seeigeln aus dem Oberjura (Malm).

Der Fundort Reuchenette (bzw. die Kimmeridge-Schichten der Region La Reuchenette im bernischen Jura, Schweiz) ist für diese Fossilien aus mehreren Gründen besonders:

Die Seeigel aus Reuchenette sind oft dreidimensional und in einem sehr guten Erhaltungszustand in den Kalksteinplatten überliefert. Besonders begehrt sind Stücke, die direkt auf dem originalen Muttergestein präpariert wurden, wodurch man die feinen Details des Gehäuses wunderbar betrachten kann.

Die Gesteinsschichten rund um La Reuchenette (oft verbunden mit der rasanten tektonischen Faltung des Schweizer Juras) stammen aus einer Zeit vor rund 157-163 Millionen Jahren. Damals war die Region von einem warmen, flachen Jurameer bedeckt, das ideale Lebensbedingungen für wirbellose Meerestiere wie Echinoiden (Seeigel) bot.

Stomechinus perlatus zeichnet sich durch ein meist rundliches bis leicht gedrungenes, stabiles Gehäuse mit charakteristischen Porenfeldern und Tuberkeln (Warzen für die früheren Stacheln) aus.

Solche Oberjura-Seeigel helfen Geologen und Paläontologen dabei, die Abfolge der Gesteinsschichten in der Region exakt zu datieren und zu korrelieren.

Zusammengefasst macht die Kombination aus der detailreichen Erhaltung im harten Jurakalk, der historischen Bedeutung des Fundgebiets im Schweizer Jura und der Ästhetik der freigeprägten Exemplare diesen Seeigel zu einer echten Besonderheit für die Paläontologie.

Das Fossiliensuchverbot in La Reuchenette (Péry-La Heutte)

Das Gebiet im Klus von La Reuchenette (heute zur Gemeinde Péry-La Heutte im Berner Jura gehörend) ist historisch weltbekannt für seine reiche Fossilien- und Mineralienvielfalt – insbesondere wegen der dortigen Schichten aus dem Oberen Jura (Malm), die unter anderem wunderschöne versteinerte Seeigel und Coelestinkristalle hervorgebracht haben.

Die berühmten Steinbrüche in La Reuchenette (unter anderem betrieben von der Ciments Vigier SA) befinden sich auf privatem beziehungsweise industriellem Gelände.

Aktive und ehemalige Industriegelände bergen massive Gefahren durch steile Felswände, Steinschlag und schwere Maschinen. Ein unbefugter Zutritt stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Das Betreten der Steinbrüche und des Geländes ist für die Öffentlichkeit schon seit langem gesperrt und verboten. Illegales Suchen nach Fossilien oder Mineralien wird dort als Hausfriedensbruch gewertet.

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