Seelilien-Krone, Chariocrinus andreae (DESOR)

Seelilien-Krone, Chariocrinus andreae (DESOR)

CHF 360.00
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Seelilien-Krone, Chariocrinus andreae (DESOR)

Seelilien-Krone, Chariocrinus andreae (DESOR)

CHF 360.00

Seelilien-Krone, Chariocrinus andreae (DESOR)

Art.-Nr. GC-0011

Formation: Unterer Hauptrogengestein

Zeitalter: Jura, Dogger, Bajocien

Alter: Ca. 165-170 Millionen Jahre

Beschrieb: Sehr selten, kommt in dieser Qualität praktisch nie in den Verkauf

Grösse des Plättchens: L 120 x B 115 x H 22 mm

Fundort: Bei Liestal , Kt. Baselland, Schweiz

Fundjahr: 1986 (Der Fund stammt aus einer der besten Fossiliensammlung der Schweiz)

Funde von Chariocrinus andreae (Desor) aus der Umgebung von Liestal, Kt. Baselland, in der Schweiz lassen sich vor allem aus paläontologischer und wissenschaftlicher Sicht wie folgt erklären:

Der Schweizer Paläontologe Édouard Desor beschrieb die Art ursprünglich 1845. Der bekannte Schweizer Paläontologe Hans Hess definierte diese Art im Jahr 1972 neu und machte sie zur Typusart der Gattung Chariocrinus. Das bedeutet, dass Fossilien aus der Region Liestal als weltweiter wissenschaftlicher Standard (Referenzpunkt) für diese gesamte Kelchlinien-Gattung dienen.

Die Exemplare stammen typischerweise aus den sogenannten „unteren Crinoidenbänken“ des unteren Hauptrogensteins (geologisch aus dem Mittleren Jura bzw. Bajocien, vor rund 165-170 Millionen Jahren) im Basler Jura.

Bei Chariocrinus andreae handelt es sich um fossile Seelilien (Crinoideen). Das sind stachelhäutige Meerestiere, die über einen langen Stiel fest am Meeresboden verankert waren und mit ihren feinen Armen Plankton aus dem Wasser filterten.

Die Stielglieder (Columnalia) sind eher schlank, oft pentagonal (fünfeckig) bis pentalobate geformt und besitzen scharfe Kanten (Interradii).

Die feinen Berührungsflächen der Stielglieder (die sogenannten Symplektien) weisen spezifische Merkmale auf, wie etwa verschmolzene Randkerben (Crenulae) um die Areolen herum.

Zusammenfassend ist der Fundort Liestal für Chariocrinus andreae ein klassischer, international bekannter Referenzpunkt der Paläontologie, der half, die Stammesgeschichte der jurassischen Meeresfauna in Europa zu verstehen.

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